Sie wollen Geld mit Affiliatemarketing verdienen? Gut, denn Affiliatemarketing ist eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten um Geld im Internet zu verdienen.

Mittlerweile gibt es eine so riesige Auswahl an Affiliate-Programmen und Produkten, dass die Wahl des richtigen Partnerprogrammes sehr schwer fallen kann.

In diesem Artikel will ich Ihnen meine persönliche 17-Punkte-Checkliste verraten, die ich immer zu Rate ziehe, bevor ich mir die Arbeit mache ein Affiliate-Produkt zu bewerben.

Beherzigen Sie diese Ratschläge, denn Sie können darüber entscheiden, ob Sie im Affiliatemarketing erfolgreich Geld verdienen oder nicht.

Der erste und wichtigste Schritt ist die Wahl einer für Sie geeigneten Nische. Es macht natürlich Sinn, sich eine Nische zu suchen, in der Sie sich erstens etwas auskennen, und in der zweitens die Menschen auch Geld ausgeben.

Wie Sie eine geeignete Nische für Ihr Affiliatemarketing-Geschäft finden, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

=> In welchen Märkten lässt sich Geld verdienen?

Ok. Sie haben also eine Nische gefunden. Wie geht’s jetzt weiter? Sie brauchen ein oder mehrere Produkte, für die Sie Werbung machen wollen um damit Geld zu verdienen.

Achten Sie bei der Wahl des richtigen Partnerprogrammes auf folgende 17 Punkte bevor Sie viel Zeit und Geld verschwenden…  

1. Das Produkt selber:

Für wen, für welche Zielgruppe ist dieses Produkt interessant?  Ist es etwas das Sie selber kaufen würden? Haben die Menschen in dieser Zielgruppe ein Bedürfnis nach diesem Produkt? Haben Sie genügend Geld um es auch zu kaufen?

2. Welchen Nutzen hat ein potentieller Kunde davon?

Welchen Nutzen hat ein Kunde wenn er dieses spezielle Produkt kauft? Welche Vorteile erwarten ihn und wie kann ich ihm diese Vorteile näherbringen, damit er das Produkt über meinen Partnerlink kauft?

Wenn Ihnen der Nutzen für den potentiellen Kunden nicht absolut klar ist, werden Sie auch niemanden davon überzeugen können, Ihrer Empfehlung zu folgen!

3. Wie ist die Verkaufsseite?

Wie ist die Verkaufsseite für das Produkt? Wirkt Sie optisch ansprechend und professionell? Macht sie einen seriösen Eindruck?

Die Verkaufsseite ist der virtuelle Laden für das Produkt. Die optische Aufmachung ist dabei fast so wichtig wie der Verkaufstext. Würden Sie in einem Laden etwas kaufen, in dem alles kreuz und quer rumliegt? Der einen verwahrlosten und schmuddeligen Eindruck hinterlässt?

Wahrscheinlich nicht oder? Bei Verkaufsseiten ist es ähnlich. Zu viel unnützes Gerümpel schreckt ab. Übersichtlich und aufgeräumt sollte sie sein. Weniger ist hier oft mehr.

4. Verkauft der Verkaufstext?

Ist der Verkaufstext professionell geschrieben? Ist der Text glaubwürdig? Ist er fehlerfrei?

Oder haben Sie das Gefühl, hier hat ein Laie schnell irgendeinen Text runtergetippt? Und die wichtigste Frage:

Würden SIE dieses Produkt selber kaufen?

Der Verkaufstext ist das wichtigste Verkaufsinstrument im Internet!

Es macht einen großen Unterschied, ob ein professioneller Verkaufstext eine Conversionrate von 5% erzielt, oder ob ein stümperhafter Verkaufstext 0,5 % erzielt.

Wenn hier gepfuscht wird, werden Sie es schwer haben, auch nur einen Cent zu verdienen.

5. Wie ist der Bestellprozess?

Ist der Bestell- und Bezahlprozess für den Kunden einfach und unkompliziert? Oder könnte er hier irgendwo ins Straucheln geraten?

Werden die wichtigsten Bezahlmethoden wie Paypal, Kreditkarte, Überweisung und Lastschrift angeboten?

6. Gibt es eine Mengen –oder zeitliche Begrenzung?

Gibt es bei dem Produkt eine Mengenbegrenzung? Oder eine zeitliche Begrenzung?

Für ein langfristiges Affiliatemarketing-Geschäft eignen sich Produkte besser, die dauerhaft angeboten werden. Denn wenn Sie Ihre Arbeit einmal gut machen, kann Ihnen das über Monate oder sogar Jahre hinweg immer wieder Einnahmen bescheren.

Konzentrieren Sie sich deshalb hauptsächlich auf Produkte, die von dauerhaftem Wert sind.

Mit kurzfristigen Promotions oder Launches können Sie zwar in kurzer Zeit relativ viel Geld verdienen. Aber wenn das Produkt vom Markt genommen wird, sind auch Ihre Einnahmen weg.

7. Gibt es Konkurrenten?

Ein wichtiger Punkt ist die Konkurrenz. Gibt es ähnliche Produkte, die zu ähnlichen Preisen verkauft werden? Oder bei Informationsprodukten: Sind diese Informationen auch einfach gratis zu finden? Dann wird es schwer sein sie zu verkaufen.

Wieviele andere Affiliatemarketer bewerben das Produkt bereits? Auch das ist ein wichtiger Punkt. Denn andere Affiliates sind Ihre direkten Konkurrenten. Wenn bereits hunderte andere das selbe Produkt bewerben, suchen Sie sich was anderes.

8. Gibt es Meinungen zum Händler oder zum Produkt?

Bevor Sie ein Produkt von einem Ihnen unbekannten Händler oder Anbieter bewerben, suchen Sie bei Google nach Meinungen von Kunden. Denn das tun viele potentielle Kunden auch!

Wenn über das von Ihnen gewählte Produkt zu viele negative Meinungen kursieren, wird das seinen Grund haben. Lassen Sie dann besser die Finger davon. Um sich von der Qualität eines Produktes zu überzeugen …

9. Testen Sie das Produkt selber

Der sicherste Weg um herauszufinden, ob das Produkt gut ist oder nicht, ist natürlich es selber zu testen. Und nur wenn Sie selber überzeugt davon sind, bewerben Sie es als Affiliate.

Denn auch als Affiliatemarketer bauen Sie sich einen Ruf im Internet auf. Wenn Sie aber laufend Produkte empfehlen, die ihr Geld nicht wert sind, ist Ihr Ruf schnell ruiniert. Und somit auch Ihr Geschäft.

10. Hat der Anbieter noch weitere Produkte?

Speziell bei digitalen Informationsprodukten gibt es oft einen sogenannten Salesfunnel. Das heißt, der Anbieter verkauft mehrere aufeinander aufbauende Produkte zu unterschiedlichen Preisen.

Das ist für Sie eine gute Möglichkeit, mit einem Kunden, den Sie einmal geworben haben, auch weiterhin Geld zu verdienen. Wenn er aufgrund Ihrer Empfehlung gekauft hat und mit dem Produkt zufrieden war, wird er Ihnen bei Ihrer nächsten Empfehlung wieder vertrauen und möglicherweise ein teureres Produkt kaufen.

So können Sie sich auch als Affiliatemarketer Stammkunden aufbauen.

11. Wie bewirbt der Anbieter selber seine Produkte?

Typischerweise sieht ein Salesfunnel folgendermaßen aus (stark vereinfacht):

Gratis-Produkt –> Newsletter –> Verkaufsseite –> One-Time-Offer –> Newsletter –> Weitere Produkte.

Viele Anbieter digitaler Infoprodukte werben Affiliates damit, dass diese nichts verkaufen müssen, sondern nur interessierte Leute auf eine Squeezepage leiten müssen, auf der man ein Gratis-Produkt anfordern kann.

Hier müssen Sie aufpassen, dass auch wirklich SIE die Provisionen kassieren, wenn dieser Interessent später ein Produkt kauft. Sehen Sie sich deshalb die Geschäftsbedingungen des Merchants genau an.

12. Gibt es einen Newsletter?

Wenn ja, tragen Sie sich ein und sehen Sie selber, wie der Händler seine Produkte verkauft. Welche Informationen verschickt er an potentielle Kunden? WIE verkauft er seine Produkte?

Schauen Sie Ihrem Affiliate-Partner auf die Finger. So können Sie selber auch eine Menge lernen.

13. Wie transparent ist das Partner-Programm?

Wichtig für Ihren Erfolg im Affiliatemarketing ist auch zu wissen, welche Werbeaktionen erfolgreich sind und welche nicht. Dazu bieten viele Affiliateprogramme Statistiken, die Sie einsehen können.

So sollten Sie z.B. wissen, wieviele Klicks auf einen bestimmten Affiliate-Link erfolgt sind. Und natürlich auch, wieviele Verkäufe durch Sie zustande gekommen sind.

Je mehr Statistiken, desto besser.

14. Wann und Wie bekommen Sie ihr Geld?

Auch hier gibt es große Unterschiede. Manche Partnerprogramme zahlen wöchentlich aus. Andere nur alle 3 Monate.

Gerade am Anfang sollten Sie sich auf Partnerprogramme konzentrieren, bei denen Sie Ihr Geld möglichst schnell bekommen. Einmal monatlich ist wahrscheinlich für beide Beteiligten die beste Variante.

Ich bewerbe grundsätzlich keine Produkte bei denen ich mein Geld erst 3 Monate nach einem Verkauf bekomme. Ich möchte für Arbeit, die ich geleistet habe, möglichst schnell bezahlt werden.

Die gängigsten Auszahlungsarten sind Paypal und Banküberweisung. Die sollte der Merchant auch anbieten.

15. Gibt es eine Mindestgrenze für Auszahlungen?

Auch hier sind die Unterschiede groß. Einer bezahlt schon ab 10 Euro. Der andere erst ab 100 Euro.

Das heißt, Sie müssen unter Umständen wieder mehrere Monate warten, bis Sie die Früchte Ihrer Arbeit sehen. Je nachdem wie hoch Ihre Affiliate-Provisionen sind.

Lieber öfter kleinere Beträge als nach Monaten alles auf einmal. Denn so haben Sie wesentlich schneller erste Erfolgserlebnisse.

16. Gibt es fertiges Werbematerial?

Bietet der Merchant (der Betreiber des Partnerprogrammes) fertiges Werbematerial, das Sie sofort verwenden dürfen?

Banner, Ebook-Covers, Textlinks, Blogposts, Artikel, Pressemitteilungen, Emails usw.? All das kann Ihnen Ihre Arbeit als Affiliate-Marketer erheblich erleichtern.

17. Wie hoch sind die Provisionen?

Der wichtigste Punkt zum Schluss – Wieviel Prozent an Provision bekommen Sie pro Verkauf?

Es macht schon einen riesigen Unterschied, ob ich für eine erfolgreiche Vermittlung 3% oder 70% Provision bekomme.

Bei digitalen Informations-Produkten sollte die Provision mindestens 40 % betragen. Das ist der übliche Mindestwert und die meisten Betreiber bezahlen sogar mehr.

Bei „normalen“ Konsumgütern schwankt die Höhe der Provision je nach Anbieter. Bei Amazon z.B. sind es in der Regel 5%.

Rechnen Sie selber: Wollen Sie lieber ein Ebook bewerben, bei dem Sie 50% von 39 Euro bekommen? Oder ein „normales“ Buch bei Amazon, für das Sie 5% von 10 Euro bekommen?

Der Aufwand für Sie ist im Prinzip der Gleiche. Ich persönlich entscheide mich aber dann doch lieber für die 50% Provision :-). Alles andere lohnt sich nicht wirklich. Außer Sie vermitteln Produkte im Wert von mehreren hundert Euro.

Sie sehen, bei der Wahl des richtigen Affiliateprogrammes gibt es viele Dinge zu beachten. Alle diese Punkte erfüllen wahrscheinlich die wenigsten Partnerprogramme. Aber zumindest die meisten und die wichtigsten sollten gegeben sein.

Affiliatemarketing bedeutet Arbeit. Es hängt zu einem großen Teil von der Wahl des richtigen Partnerprogrammes ab, ob und wie schnell Sie damit Geld verdienen.

Nach welchen Kriterien wählen SIE ein Partnerprogramm? Habe ich einen wichtigen Punkt vergessen?

Teilen Sie uns bitte Ihre Erfahrungen in Form eines Kommentares mit.

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