Das ist der vierte Artikel der Serie zum Thema „Grundlagen des Internetmarketing – So verdienen Sie Geld im Internet.“

Wenn Sie mir bis hierher gefolgt sind, haben Sie nun bereits eine Idee und wissen, wie Sie damit Geld verdienen können. Egal ob Sie ein eigenes ebook vermarkten wollen, oder Produkte im Rahmen eines Partnerprogramms bewerben – Sie brauchen auf jeden Fall die folgenden grundlegenden Dinge:

1. Domain

Um überhaupt im Internet Geld verdienen zu können, brauchen Sie als allererstes ein Geschäft. Im Internet ist das Ihre Homepage. Und die Adresse Ihres Geschäftes ist Ihre Domain in der Form „www.ihrgeschaeft.com“.

Wählen Sie eine Domain, die zu Ihrer Homepage passt. Für unsere Rosen-Homepage eignet sich z.B. „www.rosenzucht.de“, oder „www.rosenzuechten.de“ usw. Die Domainendung können Sie natürlich frei wählen. Wenn Sie Ihr Internetgeschäft ausschließlich in Deutschland betreiben, ist eine .de Domain ratsam. Wollen Sie Ihre Produkte im ganzen EU-Raum verkaufen, dann wäre eine .eu Domain besser.

Falls verfügbar, sollten Sie eine so genannte „Type-In-Domain“ wählen. Das heißt, eine Domain, die Internetuser höchstwahrscheinlich direkt in die Adressleiste ihres Browsers eintippen.

Diese Domains enthalten bereits das wichtigste Suchwort und sind auch für Suchmaschinen leichter zu finden. Ein Beispiel wäre etwa „geld.de“. Solche Domains sind aber leider meistens schon vergeben. Und wenn Sie dennoch zu verkaufen sind, dann oft für sehr viel Geld.

Wie finden Sie nun einen passenden Domainnamen? Ein kleiner Tipp: Gehen Sie nochmal zum Google Keyword Tool und geben den relevantesten Suchbegriff zu Ihrem Thema ein.

Um nochmal bei unserem Beispiel zu bleiben: „rote rosen“ wurde über 160.000-mal im letzen Monat gesucht. Daraus könnten sie eine Domain wie „roterosen.de“ oder rote-rosen.eu“ ableiten.

Jetzt wollen Sie natürlich wissen, ob Ihre Wunschdomain noch frei ist. Gehen Sie dazu zu united-domains.de und tippen Sie die Domain ohne Endung ein. Wenn Sie eine passende Domain finden, die noch frei ist, können die Domain entweder gleich hier registrieren oder zusammen mit Ihrem Webhosting-Account. Dazu kommen wir gleich noch.

Spielen Sie etwas herum und finden Sie die beste Domain, die Sie bekommen können. Wenn zu Ihrem Wunschbegriff nichts mehr frei ist, dann variieren Sie ein bisschen.

Meine Domain „geldverdienen-tipps.eu“ habe ich auch so gefunden. Ich habe herausgefunden, dass sowohl „geldverdienen“ als auch „tipps“ sehr oft bei google gesucht wird.

Überstürzen Sie hier nichts. Eine gute Domain kann sich sehr positiv auf Ihr ganzes Geschäft auswirken.

2. Webhosting

Sie haben jetzt Ihre Adresse, nun müssen Sie nur noch Ihr Geschäft ins Web bringen. Dazu brauchen Sie einen Platz, vergleichbar mit einem Grundstück, das Sie sich mieten, um dort Ihr Geschäft zu errichten.

Dazu melden Sie sich bei einem Internet Service Provider an und mieten den entsprechenden Speicherplatz.

TIPP: Es gibt unzählige Gratisanbieter, die Ihnen Webspace zur Verfügung stellen. Das ist vielleicht für eine private Homepage ausreichend, aber wenn Sie ein Geschäft betreiben wollen, dann lassen Sie die Finger davon.

Erstens haben Sie keine eigene Domain, sondern sowas in der Art www.gratisanbieter/ihrehomepage.de. Das wirkt sehr unprofessionell. Außerdem blenden die meisten auch noch Werbung in eigener Sache auf Ihrer Homepage ein, und das wollen wir nicht.

Ein Webhosting Angebot inkl. Domain bekommen Sie schon für unter 50,- Euro pro Jahr. Das sollten Sie unbedingt investieren.

Ein empfehlenswerter Hosting-Anbieter ist z.B. All-Inkl.com.

3. Homepage oder Blog

Das ist für viele vielleicht das größte Hindernis zum eigenen Internetgeschäft. Aber diese Sorge ist unbegründet. Denn mittlerweile ist es mit WordPress wirklich einfach, eine eigene Webseite oder einen eigenen Blog zu erstellen.

Wenn Sie noch nie mit WordPress gearbeitet haben, sollten Sie trotzdem ein paar Stunden einplanen, um sich damit vertraut zu machen. Am einfachsten geht es mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung in Videoform, wie dem WordPress Quick’n Easy Video Kurs. Ich kann Ihnen versichern, anstatt tagelang bei YouTube nach kostenlosen Videos zu suchen, geht es wesentlich schneller mit einem Schritt-für-Schritt Videokurs.

Es gibt viele Arten von Webseiten, die Sie für Ihr Geschäft nutzen können. Landing-Page, Squeeze-Page, Minisite, usw. Diese erfüllen alle eine spezielle Aufgabe. Darauf werde ich später noch eingehen.

Wenn Sie eine inhaltsreiche Homepage erstellen wollen, auf der Sie eigene oder auch Affiliate-Produkte anbieten, eignet sich ein Blog. Schreiben Sie regelmäßig gute Artikel und verlinken Sie zu Affiliate-Produkten.

Der große Vorteil eines Blogs ist der, das er relativ einfach einzurichten ist und von Suchmaschinen leichter gefunden wird. Wenn Sie regelmäßig viele gute Artikel schreiben, wird die Bekanntheit Ihres Blogs steigen. Sie machen sich einen Namen als Experte auf Ihrem Gebiet, dem die Leute vertrauen.

4. Email-Adresse

Um mit Ihren Besuchern und potentiellen Kunden in Kontakt treten zu können, brauchen Sie unbedingt eine eigene Email-Adresse. Wählen Sie auch hier keinen Gratis-Anbieter, denn das wirkt wieder unprofessionell.

Sie bekommen bei jedem Webhosting-Paket mehrere Email-Postfächer mit Ihrer Domainendung. Den ersten Teil der Adresse können Sie frei wählen. Also z.B. ihrname@roterosen.de.

Es ist auch von Vorteil ein Kontaktformular in Ihre Seite einzubauen. So können Ihnen Interessenten direkt in ihrem Browser eine Nachricht schicken, ohne ihr Email-Programm öffnen zu müssen.

5. Newsletter

Ein eigener Newsletter ist nicht zwingend erforderlich, kann aber, wenn Sie ihn richtig einsetzen, Ihr Geschäft positiv beeinflussen. Wie die Amerikaner so schön sagen:“The money is in the list“. Also „Das Geld ist in der Liste“.

Was ist der große Vorteil eines eigenen Newsletters? Nun, wenn Ihnen jemand seine Email-Adresse gibt um bestimmte, nützliche Informationen von Ihnen zu erhalten, ist das ein potentieller Kunde für Sie.

Sie können in Ihrem Newsletter neben den versprochenen Informationen auch immer wieder Werbung für eigene Produkte oder Affiliate-Produkte unterbringen. Und, Sie bleiben in Kontakt mit Ihrem Interessenten.

Eine goldene Regel des Internetmarketing besagt, das ein Interessent fast nie beim ersten Besuch Ihrer Homepage oder der ersten Email, die er von Ihnen erhält, kauft. Sie müssen sieben bis zehnmal nachfassen, bevor sich jemand entschließt, etwas von Ihnen zu kaufen.

Übertreiben Sie es aber hier nicht mit der Werbung. Eine erprobte Methode ist, drei informative Emails zu schicken und dann eine Werbung. Bedrängen Sie Ihren Interessenten nicht, sondern bauen Sie erst Vertrauen auf.

Noch ein wichtiger Hinweis: Versenden Sie niemals Spam-Emails! Also Emails ohne die Zustimmung des Empfängers. Sie wissen selber wie ärgerlich es ist, wenn Ihr Email-Postfach täglich mit unzähligen unerwünschten Werbe-Emails verstopft ist.

6. Autoresponder

Um effektives Email-Marketing zu betreiben, ist ein Autoresponder eines der nützlichsten Werkzeuge, die Sie einsetzten können.

Ein Autoresponder ist eine Software, die Ihre vorgefertigten Emails in von Ihnen festgelegten Zeitabständen an Ihre Email-Liste versendet.

Nehmen wir an, jemand trägt sich in Ihre Newsletterliste ein. Nun können Sie jedem einzelnen von Hand eine Begrüßungs-Email schicken. Und alle paar Tage eine weitere Email. Das ist vielleicht kein Problem, wenn Sie nur eine Handvoll Leser haben.

Aber stellen Sie sich vor, Sie haben eine Liste von hundert, tausend oder mehr Email-Adressen. Es ist unmöglich, all diese Leute einzeln anzuschreiben. Hier kommt der Autoresponder ins Spiel.

Sobald sich jemand in Ihre Newsletter-Liste einträgt, bekommt er automatisch die erste Email. Ab da werden ihm in einem von Ihnen festgelegten Zeitraum alle weiteren Emails geschickt, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Der wahrscheinlich beste deutschsprachige Autoresponder ist Klick-Tipp.

Mein Tipp: Wenn Sie mit Internetmarketing anfangen, setzen Sie lieber gleich auf professionelle Tools. Das wird Ihnen später sehr viel Zeit und Nerven ersparen.

7. Zahlungssysteme

Wenn Sie Ihre eigenen Produkte, wie z.B. ebooks anbieten wollen, brauchen Sie einen sogenannten „Payment Processor“. Das ist ein Anbieter, der die Zahlungen Ihres Kunden entgegennimmt, und bei Erfolg, ihn umgehend auf die Download-Seite weiterleitet. Hört sich im ersten Moment kompliziert an, ist aber gar nicht so schwierig.

Für den deutschen Raum besonders geeignet ist digistore24.com. Zuverlässig, sicher und relativ günstig. Wenn Sie digitale Produkte verkaufen wollen (egal ob eigene oder als Affiliate im Rahmen eines Partnerprogramms), ist digistore24.com die erste Wahl für jeden Internet-Marketer.

Das waren jetzt im groben Überblick die Sachen, die Sie brauchen um ein erfolgreiches Geschäft im Internet aufzubauen. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie das ein oder andere jetzt noch nicht verstehen. Hier geht es erstmal um die Grundlagen. Ich werde im weiteren Verlauf noch näher auf die einzelnen Themen eingehen.

Im nächsten Artikel geht es darum, wie Sie möglichst viele Besucher auf Ihre Homepage leiten.

Übersicht Artikelserie „Grundlagen des Internetmarketing“:

1. So finden Sie Ideen für Ihr Geschäft

2. Lässt sich mit Ihrer Idee Geld verdienen?

3. Welches Geschäftsmodell ist für Sie geeignet?

4. Was Sie für den Anfang unbedingt brauchen

5. Traffic – Wie Sie möglichst viele Besucher auf Ihre Homepage leiten

6. Werbetexten – Die Kunst mit Worten zu verkaufen

7. Zusammenfassung – Grundlagen des Internetmarketing

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