Weiter geht’s mit den Tipps 11 – 20 zum perfekten Werbetext.

11. Beantworten Sie Fragen

Stellen Sie sich vor, welche Fragen ein potentieller Kunde zu Ihrem Angebot haben könnte, und beantworten Sie diese noch bevor er Sie stellt.

Schreiben Sie sich dazu eine Liste mit allen Fragen, die Ihnen in den Sinn kommen. Bauen Sie sie geschickt in Ihren Werbetext ein und geben Sie die entsprechende Antwort.

Welche Einwände könnte Ihr Kunde haben? Versuchen Sie auch solche Einwände im Vorfeld auszuräumen. Ihr Leser muss sich sicher fühlen, dass er die richtige Entscheidung trifft, wenn er Ihr Angebot annimmt.

Aber seien Sie vorsichtig wenn Sie in Ihrem Text Fragen stellen. Wenn, dann müssen Sie sicher sein, das darauf nur die von Ihnen gewünschte Antwort möglich ist.

12. Verblüffen Sie Ihren Leser

Bauen Sie in Ihren Text, wenn möglich, überraschende Daten, Fakten und Zahlen ein, die Ihr Leser vielleicht noch nicht weis.

Das könnten z.B. neueste, noch kaum bekannte Forschungsergebnisse sein, die mit Ihrem Produkt zu tun haben.

Recherchieren Sie gründlich alles was mit dem Thema Ihres Produktes zu tun hat. Bauen Sie immer wieder solche „Golden Nuggets“ in Ihren Text ein.

Diese Technik steigert wiederum Ihre Glaubwürdigkeit. Der Leser weis, dass Sie sich auf dem Gebiet auskennen.

13. Versuchen Sie nicht witzig zu sein

Humor hat in einem Werbetext nichts verloren. Also versuchen Sie nicht um jeden Preis witzig zu sein oder Ihren Besucher zum Lachen zu bringen.

Ihr Leser ist auf Ihrer Seite, weil er Informationen sucht oder ein Problem lösen will. Nicht um unterhalten zu werden.

Also, schreiben Sie sachlich und seriös. Aber nicht trocken und langweilig. Ihr Text sollte die Begeisterung, die Sie selber für Ihr Produkt haben, widerspiegeln.

14. Schreiben Sie mit Begeisterung, aber übertreiben Sie nicht

Ihre Begeisterung sollte auf den Leser überspringen. Aber preisen Sie Ihr Angebot nicht mit allen möglichen Superlativen an. Mit Phrasen wie „das Unglaublichste, das Revolutionärste, das Überhammermegageilste“ oder so ähnlich sollten Sie sehr sparsam umgehen.

Ihr Leser wird es merken wenn Sie zu sehr übertreiben. Sie sollen natürlich Ihr Produkt im besten Licht darstellen. Aber bleiben Sie dabei auf dem Boden.

15. Sagen Sie Ihrem Leser was er tun soll

Nehmen Sie Ihren Besucher an der Hand und leiten Sie ihn durch Ihren Verkaufsbrief. Menschen sind es gewohnt, Anweisungen entgegen zu nehmen. Deshalb sollten Sie ihm möglichst viel Denkarbeit abnehmen.

Sagen Sie ihm genau was er tun soll. Wenn Sie ein Produkt verkaufen wollen, dann sagen Sie ihm auch klar und deutlich „klicken Sie hier, um das Produkt zu kaufen“. Oder „klicken Sie hier um sich für den Newsletter anzumelden.“

Fordern Sie Ihren Leser auf, die von Ihnen gewünschte Handlung vorzunehmen. Das funktioniert, und wenn Sie in Ihrem Text alles richtig gemacht haben, wird er auch tun was Sie von ihm wollen.

16. Schreiben Sie für Menschen, nicht für Suchmaschinen

Ich sehe immer wieder Seiten, die mit Keywords so vollgestopft sind, dass der eigentliche Sinn des Textes nur mehr erahnt werden kann. Offensichtlich versuchen hier ein paar besonders clevere Suchmaschinen-Optimierer, auf die vordersten Plätze von Google zu kommen.

Es ist natürlich wichtig, dass Sie in Ihren Text die wichtigsten Suchbegriffe Ihrer potentiellen Kunden einbauen. Vor allem in der Headline und im Einstieg sollten die wichtigsten Keywords vorkommen.

Aber übertreiben Sie es nicht. Ihr Text muss vor Allem flüssig zu lesen sein und den Leser in seinen Bann ziehen.

17. Garantie – Nehmen Sie jedes Risiko aus dem Angebot

Geben Sie Ihrem Kunden eine hundertprozentige Geld-Zurück-Garantie. Je länger diese Garantie gilt, desto besser.

Wie bereits gesagt, Menschen kaufen hauptsächlich aus emotionalen Gründen. Aber kurz vor der Kaufentscheidung schaltet sich doch meist noch mal der Verstand ein, und fragt sich, wo der Hacken bei Ihrem Angebot ist.

Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie eine starke Garantie geben. Nehmen Sie für Ihren Kunden jegliches Risiko aus Ihrem Angebot. Sagen Sie ihm dass er absolut nichts zu verlieren hat, und dass Sie ihm sein Geld zurückgeben, sollte er mit Ihrem Produkt nicht zufrieden sein.

Das nimmt Ihrem Kunden die Angst vor einer Fehlentscheidung.

18. Versüßen Sie Ihr Angebot

Geben Sie Ihrem Kunden nach Möglichkeit einen kostenlosen Bonus dazu. Wenn Sie ein Ebook verkaufen, dann schenken Sie ihm ein zweites dazu, das mindestens denselben Wert hat.

Oder schenken Sie ihm eine nützliche Software, die Ihr Angebot ergänzt. Ihr Kunde sollte auf jeden Fall das Gefühl haben, das er bei Ihnen einen viel höheren Wert erhält als er eigentlich bezahlt.

Eine bewährte Methode ist auch, den Preis zu rechtfertigen, indem Sie Ihr Produkt mit ähnlichen Produkten vergleichen, die wesentlich teurer sind.

Seien Sie kreativ und überlegen Sie, wie Sie Ihrem Kunden einen solchen Mehrwert anbieten können.

19. Erzeugen Sie Dringlichkeit

Oft passiert es, dass ein Besucher Ihr Angebot zwar interessant findet, sich aber nicht sofort entscheiden will. Er denkt sich, er muss es sich noch mal überlegen und kommt später noch mal auf Ihrer Seite vorbei.

Aber dann ist es schon zu spät! Wahrscheinlich kommt er nie wieder. Und die Chance auf einen Verkauf ist vertan.

Deshalb ist es wichtig, Ihren Leser aufzufordern, sofort zu handeln. Wie machen Sie das? Dazu können Sie verschiedene Techniken einsetzen:

–         Begrenzen Sie Ihr Angebot zeitlich. Sagen Sie Ihrem Leser klar und deutlich, dass dieses Angebot nur für die nächsten 24 Stunden gilt.

–         Reduzieren Sie Ihren Preis. Sagen Sie ihm, wenn er sofort kauft, bekommt er einen Preisnachlass von 20 % oder mehr.

–         Begrenzen Sie die Stückzahl. Sagen Sie ihm dass dieser Vorzugspreis nur für die ersten 50 Besteller gilt. Danach wird der Preis auf den regulären Preis angehoben.

–         Begrenzen Sie Ihr Bonusangebot. Sagen Sie ihm, dass nur die ersten 50 Besteller das Bonus-Ebook gratis erhalten.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, Dringlichkeit zu erzeugen. Überlegen Sie sich die für Ihr Angebot beste Methode.

20. Schreiben Sie so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich

Internetuser sind ein ungeduldiges Volk. Sie suchen nach Informationen. Und wenn Sie auf Ihrer Seite nicht sofort das finden, wonach Sie suchen, sind sie auch gleich wieder weg.

Deshalb ist es entscheidend für Ihren Erfolg, dass Sie Ihr größtes Versprechen, Ihren größten Vorteil, Ihren größten Trumpf, gleich am Anfang der Seite ausspielen.

Machen Sie Ihrem Besucher in der Headline ein unwiderstehliches Versprechen. Im Einstieg ziehen Sie ihn in Ihren Text. Und wenn er glaubt hier zu finden, wonach er sucht, wird er auch weiterlesen.

Geben Sie Ihrem Leser so viele Informationen wie nötig. Manchmal reicht eine einzige A4-Seite. Aber meistens erstreckt sich ein guter Werbetext über 4 – 10 Seiten. Das kommt natürlich immer auf Ihr Angebot an und wieviel es darüber zu erzählen gibt.

Fakt ist – je ausführlicher Sie auf jeden einzelnen Vorteil Ihres Produktes eingehen, desto mehr steigt in Ihrem Leser das Verlangen, es zu kaufen.

Machen Sie Ihrem potentiellen Kunden große Versprechen. Machen Sie ihn neugierig. Aber verraten Sie nicht alles.

Im nächsten Beitrag geht es weiter mit Punkt 21 – 30.

Weitere Artikel dieser Artikelserie:

=> 27 Tipps zum perfekten Werbetext – Teil 1

=> 27 Tipps zum perfekten Werbetext – Teil 3

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